Bestimme dein Traumleben rückwärts

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Wenn du heutzutage durch dein Instagram-Feed scrollst, dann siehst du tolle Bilder und erfolgreiche Menschen. Kein Wunder, dass du deine “Hinter-den-Kulissen” mit den “Highlights” dieser Personen unwillkürlich vergleichst. Das machen alle. Das mache ich jeden Tag.

Wenn ich also meine Bilder poste sind es zu 85% auch nur die “Highlights” (den “Hinter-den-Kulissen”-Prozess zeige ich nur in den Stories, die nach 24 Stunden verschwinden). Und das brachte mich zum Nachdenken:

Wie sieht eigentlich mein Tag aus? Wie komme ich zu diesen Highlights? Vermittle ich meinen Traumjob als Selbständiger Fotograf/Videograf richtig? Würden die Leute, die sich wegen mir auch überlegen, selbständig zu werden, enttäuscht sein, wenn sie in die gleiche Welt eintauchen würden? Und noch eine weitere Frage: Wie finden diese Menschen ihren “mysteriösen” Traumjob? Wie bestimmen sie das, was sie lieben und was sie werden wollen?

Als bei mir vor 8 Jahren alles begonnen hat, war es noch weit davon entfernt, das zu sein, was es heute ist. Ich wollte nicht mein Geld damit verdienen – ich wollte nur jeden Tag fotografieren und irgendwann mal auch Videos drehen. Ich wollte jeden Tag in Photoshop neue digitale Art erstellen, um die Menschen um mich herum vom Hocker zu hauen. Ich wusste genau, wie mein Tag aussehen soll, damit ich ihn genieße und glücklich bin.

Und das ist genau das, was man braucht, um einen perfekten Job bzw. ein perfektes Leben für sich zu bestimmen. Wie soll dein Alltag aussehen? Was willst du jeden Tag für den Rest deines Lebens tun?

Ich weiß, du hast das schon 1000 mal gehört, aber ich will dir diese Aussage auf eine etwas andere Art servieren.

Stell dir vor, du willst eine kreative Agentur mit einem Team von 20-40 Leuten gründen. Bist du bereit deine Zeit zu 70% mit Projektplanungen, Finanzen, Personal, Investment, Kündigungen, Akquise usw. und zu 30% mit Kunden zu verbringen? Oder möchtest du eigentlich nur fotografieren oder Webseiten gestalten? Denn dies ist ein riesiger Unterschied.

Versuche also nicht das Resultat deiner Träume zu bestimmen, sondern den Weg dahin. Bist du bereit den Weg zu gehen? Dann nichts wie hin. Schreckt dich der Weg ab? Dann lass es sein.

Ganz easy oder nicht? Du willst einen erfolgreichen Blog haben, aber du hasst das Schreiben? Dann passt das irgendwie nicht zusammen. Du willst erfolgreich Webseiten für deine Kunden gestalten, willst aber nicht mal HTML lernen – lass es dann lieber. Man kann noch tausende Beispiele bringen, aber alle passen sie hier nicht rein.

Für mich habe ich das einfach so bestimmt: Ich will täglich von Fotografie und Videografie umgeben sein (machbar natürlich auch durch eine Anstellung, aber…), ich will mein eigener Chef sein und bestimmen, zur welchen Uhrzeit ich arbeite (machbar nur durch Selbständigkeit) und ich will nicht zu viel mit Investment und Steuern usw. zu tun haben (machbar durch Freelance bzw. durch ein kleines Team von 3-5 Leuten). Und zack wusste ich was ich machen will. Natürlich war mir klar, dass auch Freelance viel Admin-Arbeit mit sich bringt, aber die Freiheit war mir mehr wert und ich wollte diesen Weg gehen.

So kannst du das auch tun. Setze dich hin und stelle dir einfach vor, wie dein perfekter Tag und deine perfekte Woche aussehen sollen – natürlich im gesunden Maße, denn mit Netflix schauen kann man noch kein Geld verdienen. Schreibe alles nieder und dir wird klar, was du werden willst.

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